Trockeneisstrahlgerät kaufen – dann lassen Sie sich vorher schulen

Lernen was wichtig ist beim Trockeneisstrahlen bevor Sie  investieren….

Wenn Sie ein Trockeneis-strahlgerät kaufen möchten dann lassen Sie sich schulen – 

Wir garantieren Ihnen das es sich lohnt.

Wenn Sie sich für das Verfahren „Strahlen mit Trockeneis“ interessieren haben Sie sicher bereits die vielen bunten und glänzenden Bilder im Internet gesehen. Ohne Zweifel,- gibt es dort viele schöne Beispiele.

Und letztendlich ist das Verfahren tatsächlich eine interessante Technologie, mit der man auch sehr viele Reinigungsaufgaben einfacher ausführen kann. 

Sie fragen sich  nun ob Sie  das Strahlverfahren für einen bestimmten Zweck einsetzen könnten? Dann sollten Sie diesen  zunächst einmal so genau wie möglich spezifizieren.

Denn die Auswahl von Strahlgeräten und dem passenden Kompressor ist vielseitig und der Anwendungsbereich entscheidet bereits über die Größe und damit Investition. . 

Ein breites Anwendungsfeld, mit sehr vielen Einsatzmöglichkeiten, ist der Industrieservice oder allgemein der Strahlservice.

Wenn Sie als bereits praktizierender Dienstleister Ihr Portfolio erweitern möchten oder auch als Existenzgründer eine berufliche Basis finden wollen, benötigen Sie einiges an Informationen. 

Hat man bereits ein bestehendes Unternehmen und will sein Portfolio erweitern, ist es sicher etwas einfacher, denn man hat schon Kunden, bei denen man das Verfahren vielleicht einsetzen kann.

 

Auch gibt es sicherlich bereits Erfahrungen mit Akquise, Werbung und Finanzierungen. 

Der Existenzgründer muss nicht nur die technischen Kriterien des Strahlens lernen, sondern auch die von Marketing und Betriebswirtschaft.

Der bestehende Dienstleister hat ggf. auch bereits ein Fahrzeug, denn ein Kompressor muss gezogen werden (min 1500 kg) und die Trockeneispellets gilt es mitzuführen.

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Als Dienstleister der Industrie brauchen Sie  ein leistungsstarkes und vor allem flexibles Strahlgerät.

Die Leistungsstärke bestimmt sich u.a. über die verwendeten Querschnitte und Bauteile, die in der jeweiligen Strahlanlage verarbeitet wurden. Darüber hinaus dann auch durch den Kompressor. Hierzu aber mehr beim Thema Druckluft. 

Wichtig für den Dienstleister ist auch das Handling des Strahlgerätes, also das der flexible Strahlschlauch und eine leicht zu bedienende Pistole und Düse .

Das Wichtigste ist aber ist das die Strahlanlage mit einer Druckluftversorgung von ca. 6 bar und 3 m3/min (diese findet man meist bei allen großen Unternehmen) noch eine ausreichende Leistung bietet.

Denn wenn Sie die Druckluft des Kunden nutzen können, das ist oft ausreichend bei einer klassischen Maschinenreinigung, ergeben sich wesentliche wirtschaftliche Vorteile.

Weitere Details unterliegen dann eher der Auswahl einer Strahlanlage, die wir im Detail bei unseren Schulungen ansprechen, es geht zunächst einmal festzustellen, wie Ihr Ziel aussieht.

Man benötigt aber immer ein gewisses Basiswissen rund um Anlagen, Maschinen, Material und Wirkungen des Strahlens mit Granulaten.

Natürlich bekommt jeder mit der Zeit eine gewisse Erfahrung, jedoch werden Sie feststellen das neue Aufgaben Sie auch immer wieder vor neuen Herausforderungen stellen

Sie werden auch schnell feststellen das einige Faktoren wie Lärm, eine nicht so große Flächenleistung (Vergleich HD-Wasser), keine glänzenden Oberflächen (Vergleich Sandstrahlen) erzielt werden, und so technische oder wirtschaftliche Einschränkungen darstellen könnten.

Das Ganze muss aber nicht abschrecken, denn es ist ja längst bewiesen, dass das Trockeneisstrahlen seinen Stellenwert bei der Reinigung gefunden hat. 

Soll das Trockeneisstrahlen nicht mobil einsetzt werden, sondern „inhouse stationär“ so ist die elektrische Anschlussleistung des Kompressors (40-60 KW) zu berücksichtigen.  Nicht immer ist ein solcher Stromanschluss vorhanden. 

Wenn man aber als Dienstleister das Trockeneisstrahlen anbieten möchte, muss man insgesamt mit einer gewissen Summe zur Investition rechnen.

 

Gute Strahlanlagen incl. Zubehör kosten zwischen 12-20  T€. Der Kompressor dann noch einmal 25-40 T€.

Grundsätzlich sollte man sich an darüber im Klaren sein, ob man eine solche Summe investieren kann und will.

Bedenken Sie, dass sich hierüber aber auch beachtliche Chancen ergeben werden.   Doch man muss das Geld schließlich erst einmal aufbringen.

Letztendlich benötigt man dann auch noch ein paar andere Dinge, wie ggf. einen Schallschutz, eine Hebebühne, ein Fahrzeug, Messgeräte, Absaugung, Lüfter usw.  Also alles nicht zu knapp kalkulieren. Natürlich rechnet sich das Ganze über die angestrebten Aufträge, die wir später, dann auch noch richtig kalkulieren werden. 

Das machen wir aber bei der betriebswirtschaftlichen Schulung.

Einfacher wird es natürlich, wenn Sie nur eine bestimmte Anwendung anstreben.

Beispiel Formenreinigung oder Fahrzeuge

Hier probiert man das Verfahren aus und stellt gleich fest ob und wie gut es funktioniert.

Gleiches gilt für den Autoaufbereiter. Er muss nur festlegen, ob er auch Unterbodenschutz entfernen möchte. Denn wenn nur kleine Bauteile an Motor oder Innenräume gereinigt werden reichen ein kleines Strahlgerät und ein kleiner Kompressor.

 

Abgesehen von Strahlgeräten die bereits kleine Pellets (1,5 mm) verwenden, sollte man hier ein bei machen Anwendungen Strahlgerät verwenden, das die Pellets noch mal zerkleinert also man damit feiner strahlen kann.

Hierfür gibt es „einfache“ Strahlgeräte bzw. technisch sehr hochwertige Allerdings muss man bei Letzteren bereits mit einer Investition von 15 T€ für rechnen.

Die Druckluft

Ein Kolbenkompressor ist der älteste und am häufigsten eingesetzte Kompressortyp.  

Es gibt ihn einfach oder doppelt wirkend, ölgeschmiert oder ölfrei und mit verschiedener Zylinderanzahl in diversen unterschiedlichen Anordnungen.

Oft stehen diese bereits in Werkstätten zur Versorgung mit Druckluft.

Leider reicht diese Leistung oft nicht aus, um ein Strahlgerät mit der notwendigen Druckluft zu versorgen.

 

Das Thema Druckluft und Strahlgerät muss daher gemeinsam mit der Aufgabe und der Strahlanlage ganz betrachtet werden.

Schraubenkompressoren

Ein mit Flüssigkeit und Öl gekühlter Schraubenkompressor wird in Regel für das Trockeneisstrahlen verwendet. 

Da sich aber Wasser und  Öl,  in Dampfform, in der verdichteten Luft befinden, können diese anschließend nur mit einer bestimmten Filtertechnik abgeschieden werden.

Ölanteile in Kombination mit Staub können die Zellradschleuse, die Strahlschläuche und pneumatischen Komponenten der Strahlanlage erheblich beschädigen.

Was bedeutet diese Aussage für das Trockeneisstrahlen.

Man muss sich immer fragen wie sauber, ölfrei und trocken die Luft sein muss.

Öl kann in Zusammenhang mit diversen Partikeln, die Zellradschleuse beschädigen.

 

Mit der Druckluft wird das Strahlmittel bewegt und mit dieser Bewegung, ergibt sich die kinetische Energie, also wie das Strahlmittel auf die Oberfläche prallt und in der Regel den gewünschten Reinigungseffekt erzielt.

Doch welche Menge an Druckluft ist nun notwendig?

Wie erwähnt bestimmt immer die Anwendung selbst (z.B. angestrebte Flächenleistung oder das Abtragsverhalten) in Kombination mit der Strahlanlage und der verwendeten Düse (sehr wichtig!)  die benötigte Druckluft.

Da die Pellelts recht groß sind     (3 mm) darf diese Düse auch nicht zu klein sein. In der Regel hat eine solche Düse einen Durchmesser von 5, 6 oder 7 mm und ist nach dem Venturiprinzip ausgelegt.

Damit kann ein Kompressor nur eine gewisse Geschwindigkeit an Luft   und damit Beschleunigung der Pellets in der Düse bewirken.

Fällt der Druck schlagartig ab, sobald die Strahlanlage bestätigt wird, ist der Kompressor für die verwendete Düse zu klein.

Damit reduziert sich auch die Geschwindigkeit austretender Pellets und somit die Reinigungswirkung.

Verkleinert man die Düse entsteht u.U. ein Staudruck, da die Masse an Pellets nicht mehr ohne größeren Widerstand durch die Düse geleitet werden kann.

Es ist also unbedingt wichtig zu beachten, dass die Druckluft, also der Kompressor auf die jeweilige Strahlanlage und auf die Düse abgestimmt ist.

Natürlich ist immer der einzelne Anwendungsfall zu betrachten, da auch nicht jede Reinigungsaufgabe mit der maximal möglichen Leistung ausgeführt wird.

Gerade aber im unteren Druckluftbereich ist es sehr wichtig, dass die Dosierung zwischen Pelletmenge und Geschwindigkeit, im Verhältnis zur Reinigungswirkung, unter Beachtung der Abrassion, angepasst wird, um so Beschädigungen zu vermeiden.

Letztendlich strahlt man alle Partikel mit der Druckluft auch auf die zu reinigenden Bauteile und so kann im Bereich von Lebensmitteln der Einsatz nicht gereinigter Luft zu einem großen Schaden führen.

Sicher ist, dass alle Strahlgeräte, die Trockeneis als Strahlmittel verarbeiten, auch strahlen.

Die Frage ist aber immer wieder:

Unter welchen wirtschaftlichen und technischen Bedingungen?

Die Luft des Kunden nutzen ? 

Was bedeutet das?

Denn wie wir immer erwähnen müssen das Strahlgerät und der Kompressor aufeinander abgestimmt sein.

Doch selbst aber bei optimaler Abstimmung gibt es noch einige Unterschiede zwischen den wirtschaftlich leistungsstarken Geräten und Geräten die Energie vernichten.

Alles eine Frage der Anwendung?

Wenn Sie das Strahlen mit Trockeneis anwenden möchten, stellt sich in Bezug auf die Luftleistung immer wieder die Frage nach dem Zweck.

Da das Ganze Paket eine Frage der Investition ist, haben wir schon erwähnt. Aber auch Folgekosten dürfen bei Auswahl eines Strahlgerätes nicht unberücksichtigt bleiben.

 

 

Die Luftleistung liegt in Produktionsbereichen allerdings meist im Rahmen von 6-8 bar und einer Luftmenge von 2-3 m3/min.

Eine Leistung, die für das das Strahlen mit Trockeneis, im unteren Drittel der angesprochenen kinetischen Energie zu sehen ist aber sicherlich 70-80 % der Anwendungen zur Reinigung von Bauteilen liegen in diesem Druckluftbereich.

Denn Druckluft ist ein teurer Energieträger, und so kann man kann sich als Dienstleister viel Geld sparen, wenn man sich an die Druckluft des Kunden „hängen kann“. 

Doch dazu ist oft ein Strahlgerät notwendig, das mit der jeweiligen hausinternen Luftversorgung auskommt, weil es nicht so viel Druckluft vernichtet.

Denn Widerstände findet man in allen Strahlanlagen. Auch Undichtigkeiten wie z.B. die Zellradschleuse, die nie ganz dicht sein.

Um sehr feste Rückstände abzutragen wie es beim Entlacken der Fall ist oder auch beim Entfernen von Unterbodenschutz, dann braucht man in jedem Fall eine wesentlich höhere Leistung des Kompressors.

Als Dienstleister müssen Sie nicht nur flexibel mit einem leistungsstarken, zuverlässigen Kompressor sein. Auch ist ein eigener Kompressor, im eigenen Cooperate Design, ein Aushängeschild.

Wenn Sie einen Kompressor mieten sollten Sie in jedem Fall auf eine Luftaufbereitung achten.

Wenn diese nicht vorhanden ist kann man einfach in die Luftzuleitung einen Filter zwischen setzen. Das erspart auf jeden Fall viel Ärger und mögliche Störungen.

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47804 Krefeld         02151/417110

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