Was muss man beachten wenn man ein Trockeneisstrahlgerät kaufen möchte?

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Was muss man beachten wenn man ein Trockeneisstrahlgerät kaufen möchte?

Wenn Sie sich für das Verfahren „Strahlen mit Trockeneis“ interessieren und überlegen ob Sie in diese Technologie investieren sollen, dann müssen Sie sich fragen welche Arbeiten Sie mit dem Verfahren Strahlen mit Trockeneis  durchführen möchten. Grundsätzlich werden die Anwendungsmöglichkeiten immer über die Leistung eines Strahlgerätes und damit auch über den Kompressor bestimmt.                                    Die Leistung ergibt sich also nur wenn das Strahlgerät mit der richtigen Luftmenge versorgt wird und die verwendeten Düsen wieder richtig auf diese Luftleistung abgestimmt ist.  Ein  Anwendungsbereich, mit sehr vielen Möglichkeiten für das Trockeneisstrahlen  findet man in der Industrie. Aber auch im Handwerk, wie KFZ oder im Gebäudebereich gibt es einige Anwendungen.

Der KFZ Bereich, mit der Aufbereitung oder dem Entfernen von Unterbodenschutz ist ein Beispiel. Die Anwendungen selbst und damit die Auswahl von entsprechenden  Strahlgeräten, kann man in 3 Leistungsklassen einteilen

 

Trockeneisstrahlgeräte kann man in 3 Leistungsklassen einteilen:

Kleine Reinigungsaufgaben
Anlagenreinigung
Maxuimale Reinigungsleistung
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Kleine Reinigungsaufgaben findet man im Bereich der Fahrzeugaufbereitung. Verschmutzte Motoren reinigen, oder die Fahrzeuginnenreinigung. Auch im Bereich der Formenreinigung beim Kunststoffspritzen lässt sich dieses Strahlgerät gut einsetzen. Das  Strahlgerät benötigt nur ca. 500 l Luft/min. Somit kann das Strahlgerät mit fast jedem hauseigenen Kompressor  versorgt werden. 

Für die Anlagenreinigung reicht oft die Mittelklasse der Strahlgeräten aus, da man meistens nicht mit voller Leistung,- d.h. mögliche maximale kinetische Energie strahlen kann, weil man  ansonsten empfindliche Anbauteile beschädigen würde.  Mit diesen Anlagen kann man auch im Bereich KFZ einige weitere Anwendungen angehen. So ist eine größere Flächenreinigung möglich und auch Unterbodenschutz kann entfernt werden, insofern dieser gut auf die Kälte reagiert und versprödet.

Mit dem Sprung in den Bereich der „großen Anlagen“ steigt natürlich die Leistung und damit auch der Luftbedarf, wenn die maximal mögliche Leistung dieser Trockeneisstrahlanlagen genutzt werden soll.

Entscheidend für die Leistungsfähigkeit sind nicht nur die Querschnitte der Leitungen wie der Luft- oder Strahlschlauch.  Auch die Komponenten, die in der Strahlanlage selbst verbaut wurden, bestimmen die Leistung. Die Technik der Zellradschleuse und die Auslegung der Düsen haben einen weiteren Anteil.

Was kostet ein gutes Trockeneis- Strahlgerät?

Als Dienstleister brauchen Sie natürlich ein leistungsstarkes und vor allem flexibles Strahlgerät.

Wichtig für den Dienstleister ist nicht nur das Handling des Strahlgerätes, also ein leichter flexibler Strahlschlauch, eine gut zu bedienende Pistole und das einfache Wechseln der Düsen. Das Wichtigste ist aber ist das die Strahlanlage mit einer Druckluftversorgung von ca. 6 bar und 3 m3/min (diese findet man meist bei allen großen Unternehmen) noch eine ausreichende Leistung bietet. Denn wenn Sie die Druckluft des Kunden nutzen können, das ist oft ausreichend bei einer klassischen Maschinenreinigung, ergeben sich wesentliche wirtschaftliche Vorteile. Weitere Details unterliegen dann eher der Auswahl einer Strahlanlage, die wir im Detail bei unseren Schulungen ansprechen, es geht hier zunächst einmal darum festzustellen, wie Ihr Ziel aussieht und welche Leistungsklasse Sie benötigen. Die Investition für ein kleines Strahlgerät liegt bei ca. € 5000,-      im mittleren Bereich bei ca. € 10.000,- und bei Strahlgeräten mit maximaler Leistung ab € 15.000,-

 

Druckluft......aber wieviel?

Ein Kolbenkompressor ist der älteste und am häufigsten eingesetzte Kompressortyp.  Es gibt ihn einfach oder doppelt wirkend, ölgeschmiert oder ölfrei und mit verschiedener Zylinderanzahl in diversen unterschiedlichen Anordnungen. Leider reicht diese Leistung oft nicht aus, um ein Strahlgerät mit der notwendigen Druckluft zu versorgen.

Das Thema Druckluft und Strahlgerät muss daher gemeinsam mit der Aufgabe und der Strahlanlage  betrachtet werden.

Daher wird meist ein Schraubenkompressor mit einer Luftleistung ab 3 m3/min bei 8-10 bar für das Trockeneisstrahlen verwendet. Die für die Verdichtung der Luft zuständige „Schraube“ wird mit Öl gekühlt. 

Ölanteile in Kombination mit Staub und dem Wasser (Kondensat aus der Luft) können die Zellradschleuse, die Strahlschläuche und die pneumatischen Komponenten der Strahlanlage erheblich beschädigen. daher muss die verdichtete Luft unbedingt mit geeigneten Filtern gereinigt werden.

Mit der Druckluft wird das Strahlmittel bewegt und mit dieser Bewegung, ergibt sich die kinetische Energie, also wie schnell das Strahlmittel auf die Oberfläche prallt und damit  den gewünschten Reinigungseffekt erzielt.

Doch welche Menge an Druckluft ist nun notwendig?

Die benötigte Luftmenge wird wiederum durch die Düse bestimmt und diese bestimmt dann auch wieder die Flächenleistung.

Da die Pellelts recht groß sind  (3 mm) darf diese Düse  nicht zu klein sein. In der Regel hat eine solche Düse einen Durchmesser von 5, 6 oder 7 mm und ist nach dem Venturiprinzip gefertigt. 

So kann eine bestimmte  Kompressorleistung nur eine gewisse Geschwindigkeit an Luft   und damit Beschleunigung der Pellets in der Düse bewirken, wenn alle Komponenten richtig aufeinander abgestimmt sind.

Fällt der Druck nach betätigen der Strahlpistole schlagartig ab, ist der Kompressor für die verwendete Düse zu klein. Damit reduziert sich die Geschwindigkeit austretender Pellets und somit die Reinigungswirkung. Verkleinert man die Düse entsteht u.U. ein Staudruck, da die Masse an Pellets nicht mehr ohne größeren Widerstand durch die Düse geleitet werden kann.

Natürlich ist immer der einzelne Anwendungsfall zu betrachten, da auch nicht jede Reinigungsaufgabe mit der maximal möglichen Leistung ausgeführt wird. Da das Ganze Paket eine Frage der Investition ist, haben wir schon erwähnt. Aber auch Folgekosten dürfen bei Auswahl eines Strahlgerätes nicht unberücksichtigt bleiben.

Wenn Sie z.B. nur Fahrzeuge aufbereiten möchten, werden Sie sicherlich keine Strahlanlage mit einer maximal möglichen Leistung anstreben.  Und damit auch keinen 60 KW Kompressor verbinden. Wenn Sie aber auch Unterbodenschutz entfernen möchten oder als Dienstleister tätig werden wollen und sich mit unterschiedlichen Aufgaben beschäftigen müssen, dann brauchen Sie schon eine universelle ggf. mobile Anlage mit maximaler Leistung.

Besonders wichtig ist aber, dass Sie in der Regel die Druckluft des Kunden nutzen können. Die Luftleistung liegt aber in Produktionsbereichen allerdings meist im Rahmen von 6-8 bar und einer Luftmenge von 2-3 m3/min. Eine Leistung, die für das das Strahlen mit Trockeneis, im unteren Drittel der angesprochenen kinetischen Energie zu sehen ist., aber sicherlich 70-80 % der Anwendungen zur Reinigung von Bauteilen liegen in diesem Druckluftbereich.

Denn Druckluft ist ein teurer Energieträger und so kann man kann sich als Dienstleister viel Geld sparen, wenn man sich an die Druckluft des Kunden „hängen kann“. 

Doch dazu ist oft ein Strahlgerät notwendig, das mit der jeweiligen hausinternen Luftversorgung auskommt, weil es nicht so viel Druckluft vernichtet. Denn Widerstände findet man in allen Strahlanlagen aufgrund von Undichtigkeiten wie z.B. die Zellradschleuse, die nie ganz dicht sein kann.

Um sehr feste Rückstände abzutragen wie es beim Entlacken der Fall ist oder auch beim Entfernen von Unterbodenschutz, dann braucht man in jedem Fall eine wesentlich höhere Leistung des Kompressors.

Als Dienstleister müssen Sie nicht nur flexibel mit einem leistungsstarken, zuverlässigen Kompressor sein. Auch ist ein eigener Kompressor, im eigenen Cooperate Design, ein Aushängeschild.

Wenn Sie einen Kompressor mieten sollten Sie in jedem Fall auf eine Luftaufbereitung achten.

Wenn diese nicht vorhanden ist kann man einfach in die Luftzuleitung einen Filter zwischen setzen. Das erspart auf jeden Fall viel Ärger und mögliche Störungen.

Wir beraten Sie gleich von Anfang an und zeigen Ihnen das notwendige Know How auf.

 

Wenn Sie als Dienstleister oder eine Selbstständigkeit „Industrieservice“ zu uns kommen beginnen wir zunächst mit der Vermittlung eines Grundwissens rund um die Strahltechnik. In der zweiten Phase betrachten wir die Ökonomie.

Welche Investitionen sind erforderlich und wie stellt sich das „Return of Invest“ dar.  Die dritte Phase ist die Umsetzung des Vorhabens in die Praxis.  Hierzu können wir Ihnen, gemeinsam mit unseren Partnern einen vollständigen Businessplan anbieten.   Dieser kann dann mit dem Programm für Existenzgründer  gefördert werden . All das notwendige Wissen in allen Phasen können Sie im Rahmen unserer  Online Lernkurse auch  im Selbststudium erlernen oder wir vermitteln es kurz und kompakt in Form von Tagesseminaren.

Wir verfügen über 25 Jahre Erfahrung, rund um das Strahlen mit Granulaten, in Theorie und Praxis.

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